Schülerblog

BERMUN 2

 

Einer deiner Sätze sind in der Abschlussresolution der General Assembly – ein tolles Gefühl. Und das beim ersten Mal.
Aber erstmal von Anfang an erzählt: Am Donnerstag haben wir uns auf den Weg nach Berlin gemacht, um an der BERMUN2-Konferenz in der Konrad-Adenauer-Stiftung teilzunehmen. Wir, das waren Oliver, Lukas, Malte, Nick, Frau Schulz, Annemarie (unsere Director) und ich. Bis auf Frau Schulz und Annemarie kannten wir uns mit solchen MUN-Konferenzen nicht aus – wir sind also alle Neulinge gewesen. Nach der Ankunft gingen wir sofort zur Konrad-Adenauer-Stiftung. Die Opening Ceremonies begannen. Wir alle hörten den Rednern, wie zum Beispiel Günter Nooke, dem deutschen Beauftragten für Menschenrechte, gespannt zu. Auch einige ausgewählte Delegierte kamen bei der Eröffnungszeremonie zu Wort. Dann war der erste Tag zu Ende und wir fuhren zu unseren Gastfamilien, die uns alle sehr nett begrüßt haben.
Am Freitag ging die Konferenz dann erst richtig los. Um 9.00 Uhr mussten wir unseren Kontinenten-Komitees sitzen und dort begann der Debating Process. In meinem Komitee, Latin America and the Carribean, begaben wir uns in eine etwa 2 (!) Stunden andauernde Lobbying-Phase. Dort schrieben wir 4 Resolutionen, die dann durchdiskutiert wurden. Die Diskussionen waren sehr interessant und wurden meist sehr ernst geführt. Wenn jemand zu spät kam wurde er hart bestraft. Zum Beispiel mussten die Delegierten von Chile, Cuba und der Dominikanischen Republik „Oops I did it again“ von Britney Spears singen. Der Delegierte von Chile durfte auch noch Bruce Darnell spielen und wiederum der Delegierte der Dom. Republik musste den Ententanz tanzen. Danach ging die normale Diskussionsrunde weiter.
Und unglaublich für mich: einer meiner Sätze stand in der Resolution unseres Komitees – der erste Erfolg für mich. Am Samstag fand dann die Vollversammlung aller Länder statt. Dort wurde ebenfalls noch einmal viel diskutiert und es wurde aus den 4 Resolutionen der 4 Komitees eine finale Resolution geschrieben. Und immer noch stand mein Satz drin. Bevor die Resolution abgeschlossen wurde, habe ich den Satz noch einmal mit der Abgeordneten aus Österreich überarbeitet und dann war es soweit. Abstimmen über die Resolution – sie ist durchgekommen. Mit meinem Satz! Da war ich happy. Mit einer lustigen Abschlusszeremonie wurde die Konferenz beendet. Es war eine tolle Erfahrung und hat uns allen viel Spaß gemacht.
Und dann haben wir noch von Frau  Hövermann, der BERMUN-Direktorin, eine Sightseeing-Tour in einem Taxi spendiert bekommen. Das war der krönende Abschluss eines tollen Wochenendes.

 

Oliver Hartwich, 16. 03. 2009, 15:50

8. BERLINER jugendFORUM

Zum achten Mal findet das Berliner jugendForum jetzt schon statt - und zwar im Abgeordnetenhaus in Berlin. Wenn du Interesse hast, an interessanten Diskussionen teilzunehmen, oder einfach nur Spaß haben und neue Leute kennen willst, dann melde dich jetzt schnell an - auch wenn du nicht aus Berlin stammst. Hier ist der Flyer von der Veranstaltung: download.

Es werden übrigens noch Moderatoren und Mitwirkende in der Media-Lounge gesucht!

Kai Budde, 27. 10. 2008, 16:19

Ein neues Leben als Austauschschüler

Jedes Jahr verlassen Schülerinnen und Schüler unserer Schule ihre Heimat, ihr geliebtes Zuhause, um für ein Jahr in einem anderen Land zu leben. In diesem einen Jahr lernen sie nicht nur eine neue Sprache - sei es Französisch, Chinesisch, Thai, Spanisch, Polnisch oder gar Indisch, sondern eine ganz andere Kultur kennen. Sie finden neue Freunde aus der ganzen Welt, werden unabhängiger und selbstständiger und lernen es, sich in einer neuen Umgebung, Schule und Familie zurechtzufinden.

Alle Erfahrungen, die man als Austauschschüler machen kann, sind einmalig und von unvorstellbarem Wert für die eigene Persönlichkeit, aber auch für die eigene Zukunft. Ich kenne niemanden, der sein Jahr im Ausland im Nachhinein bedauert hat. Von daher lohnt es sich auch, ein Jahr länger zur Schule zu gehen, denn dieses eine Jahr kann mehr bringen als die gesamte restliche Schulzeit. Vor allem aber macht so ein Schuljahr im Ausland extrem viel Spaß!

Es gibt viele Organisationen in Deutschland, die ein Schuljahr im Ausland anbieten. Die meisten sind allerdings auf Profit aus und kümmern sich kaum um die Austauschschüler. Informiert euch daher genauestens über alle Organisationen und wählt mit Bedacht aus. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass man mit einem eingetragenen Verein nichts falsches machen kann. Falls ihr euch für ein Schuljahr im Ausland interessiert, könnt ihr mir auch gerne eine Email an: "kai.budde (at) isg-rostock (dot) de" schicken.

Kai Budde, 15. 10. 2008, 16:03

Engagiert euch!

Interessiert ihr euch für Journalismus und Geschichte? Wollt ihr etwas bewegen und aktiv werden? Dann schaut doch mal auf die Website von step21 (http://www.step21.de/), einer Initiative für Toleranz und Verantwortung.

Vielleicht habt ihr auch Lust, euch bei der Youth Bank Rostock zu engagieren. Youth Banks unterstützen Mikroprojekte mit finanzieller Unterstützung von der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und mit "Know-How", das ihr euch aneignen würdet.

Kai Budde, 30. 09. 2008, 0:14

Hinweis

Auf dieser Seite informieren Schülerinnen und Schüler über aktuelles Geschehen in unserer Schule. Die Texte repräsentieren nicht das ISG, stellen aber ein Spiegelbild der Gedanken einzelner Autoren dar. Halten Sie ein Lächeln bereit und genießen Sie diese Detour. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Max Schröder, 07. 09. 2008, 17:19

Eintrag #6 (18.06.2008) - Zitat von www.nachdenkseiten.de:

Es ist erstaunlich, wie die Politik von eingleisigem Denken (und nicht-Denken) bzw. zu kurz Denken beeinflusst wird. Als Beispiel möchte ich die Wolfgang Liebs Bewertung der Berliner Rede, gehalten vom deutschen Bundespräsidenten Horst Köhler, vom gestrigen Tag beifügen:

"Horst Köhler genießt nach letzten Umfragen unter allen Politikern das höchste Ansehen. Ob ihm aber die Bürgerinnen und Bürger jemals zugehört haben? Hätten Sie ihm jemals zugehört, dann müssten sie feststellen, dass er eine Meinung vertritt und politische Ziele postuliert, die von der überwiegenden Mehrheitsmeinung der Bürgerinnen und Bürgern diametral abweicht. So auch in seiner Berliner Rede 2008, die eigentlich keine Rede an die Bevölkerung war, sondern die Rede eines schwarz-gelben Präsidenten, der um die Anhänger des Agenda-Kurses bei Rot und Grün warb.

Da haben die Redenschreiber des Bundespräsidenten aber einen lustigen Einstieg in seine Berliner Rede 2008 gefunden: Weil gerade das Schuljahr zu Ende geht und viele Schülerinnen und Schüler ihr Abitur feiern dürfen, greift er das Abi-Feten-Motto „ABI 2008“ auf und macht aus der Abkürzung „ABI“ die wichtigsten Ziele für Deutschland: „Arbeit, Bildung, Integration“. 
Welch ein rhetorischer Höhenflug!

Arbeit sichere materielle Freiheit, Bildung innere Freiheit und Integration politische Freiheit.

[...] Bitte vollständige Version auf der Seite http://www.nachdenkseiten.de/?p=3287 lesen! 

Im Übrigen ist sich Bundespräsident Köhler in seiner Berliner Rede 2008 treu geblieben. Er hat geredet wie immer – eben wie ein schwarz-gelber Präsident. Seine Rede hätte auch von Guido Westerwelle oder von einem CDU-Politker, ja sogar – wenn es um eine Festtagsrede ginge –von einem Arbeitgeberpräsidenten gehalten werden können. Da Köhler die rot-grüne Agenda und die Riestersche Rentenreform in höchsten Tönen gelobt hat, bot er sich auch dem rechten Flügel der Sozialdemokraten und den Realos der Grünen als Kandidat an. Mehr Stimmen braucht Horst Köhler für seine Wiederwahl auch nicht. Und der ins Schloss Bellevue geladene kleine Kreis der Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien wird schon dafür sorgen, dass das Ansehen des Präsidenten bei den Bürgerinnen und Bürgern weiter steigt.

Sie werden sich durch einen Blick in die heutigen Zeitungen selbst davon überzeugen können.

Ach, würden die Menschen doch einmal im Original nachlesen, für welche Ziele ein wiedergewählter Horst Köhler steht. Sie würden eine krasse Diskrepanz feststellen zwischen dem Bild, das ihnen von Köhler als Bürgerpräsident gemalt wird, und dem was die Bürgerinnen und Bürger von der Politik, die der Bundespräsident propagiert, erwarten dürfen."

Max Schröder, 07. 09. 2008, 17:17

Eintrag #5 (24.02.2008)

Die Manageroffensive 2008! So lautet der Werbespruch der privaten Hanse Universität in Rostock-Warnemünde. Wer einem Unternehmenen für einige Jahre seine Seele - Entschuldigung - seine Intelligenz verkaufen möchte, kann ab Sommer an der schönen Ostsee kostenfrei anfangen zu studieren. Ich habe mir den Leiter der Uni auf einer Messe angehört und war leicht über die "Erziehungsmaßnahmen" empört. Sie wollten nämlich die neuen Führungskräfte Deutschlands ausbilden. Für mich werden es wohl eher Marionetten der Wirtschaftselite, die ihr Geld so bald wie möglich ins neutrale Ausland verschaffen und hier Arbeitsplätze vernichten. Nein, Danke!

Kai Budde, 07. 09. 2008, 17:16

Eintrag #4 (22.02.2008)

Folgendes Zitat über das deutsche Schulsystem habe ich von der Website des Bundestags gelesen (http://www.bundestag.de/aktuell/hib/2008/2008_055/02.html): "Mit seiner frühen Aufteilung auf verschiedene Schultypen, überdurchschnittlich vielen Sonderschulen und mangelnder Chancengleichheit für Kinder aus unterprivilegierten Familien sei das deutsche Schulsystem selektiv, diskriminierend und ungerecht. Fortschritte attestierte der UN-Vertreter in der Schulstrukturfrage: Dass Hamburg, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz sich jüngst auf den Weg gemacht hätten das mehrgliedrige Schulsystem auf ein zweigliedriges umzustellen, sei ein Schritt in die richtige Richtung. [...] Der getrennte Unterricht von mehr und weniger begabten Kindern sowie solchen mit Behinderungen stand 2007 im Zentrum der Kritik des Berichterstatters."

Was sollen wir daraus lernen? Einerseits beschweren sich die einen über Boulevardzeitung lesende Mitschüler und andererseits möcht man tolerieren und integrieren? Vielleicht sollten wir damit anfangen, SchülerInnen unserer Schule gleichwertig zu fördern und zu fordern - auch im Rahmen der Ganztagsschule und mit überzeugenden pädagogischen Mitteln. Solange die Türen laut der Hausordnung um 15 Uhr geschlossen sind und sich 90 % der LehrerInnen schon längst auf Ihrem Heimweg befinden, kann es nichts bessern...

PS: Ein Tipp von mir: Schulen sollten anfangen verstärkt mit Eltern zusammenzuarbeiten, damit diese eigenständig z.B. AGs leiten oder Projekte unterstützen können. Außerdem wäre es nicht schlecht, wenn SchülerInnen involviert werden!

Max Schröder, 07. 09. 2008, 17:15

Eintrag #3 (19.02.2008)

Eine gute Möglichkeit um die wahrscheinlich wichtigste Kompetenz zu fördern ermöglicht die folgende Website: www.nachdenkseiten.de ! Ich finde sie geeigneter als jedes Tagesblatt, da die Autoren alles "Normale" hinterfragen. Wem das Nachdenken in der Schule nicht genügt oder wer neue Denkanstöße sucht, findet sie garantiert auf der empfohlenen Website.

Max Schröder, 07. 09. 2008, 17:14

Eintrag #2 (19.02.2008)

Was geht in den Köpfen meiner Mitschüler vor, wenn diese bereits am zweiten Schultag das neue Gebäude zerstören? Es ist schon ärgerlich genug, dass sowohl das Gebäude in der Wallstraße als auch das in der Lindenstraße kurz nach unserem Auszug erneut beschmiert wurde. Die Straftäter kennen wahrscheinlich unsere Schule nicht, obwohl das ungewiss bleibt. Jedenfalls ist es Grund genug in Raserei auszubrechen, wenn bereits am heutigen Tag die erste Toilettentür mit einem Edding beschmiert worden ist. Wo soll das hinführen? In einem Gymnasium erwarte ich Anstand und Respekt. Bei manchen zumal jüngeren Schülern, und es ist keine Ausrede sondern schlichtweg eine Tatsache, fehlt noch ein gewisses Verständnisgefühl. Wer also in den nächsten Tagen, Wochen oder Monaten etwas Auffälliges in unserer Schule bemerken sollte, wird von mir als Schüler aufgerufen, dieses unaufgefordert und unverzüglich der nächstbesten Lehrerin oder dem nächstbesten Lehrer zu melden*! Wenn du dazu den Namen des "Sonderlings" kennst, melde ihn am besten sofort beim Schulleiter oder bei der stellvertretenden Schulleiterin!

Kai Budde, 07. 09. 2008, 17:13

Eintrag #1 (16.02.2008)

Am Montag, dem 18. Februar 2008 beginnt ein neues Zeitalter für die SchülerInnen und LehrerInnen sowie für das "Nicht-Pädagogische-Personal" (NPP). Es existieren genügend Räume für alles und jeden. Damit keiner verloren gehen kann, gibt es im Sekretariat grüne und rote Leuchten. Immer wenn die rote leuchtet, weiß das NPP, dass Schüler unterwegs sind. Und wenn ihr mal das grüne seht, wisst ihr, dass ihr richtig steht. In diesem Fall nicht, denn dann wärt ihr ja in der Schule...

Spaß ( /Stumpfsinn) beiseite... Die Ferien neigen sich ihrem Ende zu. Die kommenden warten aber schon am übernächsten Ufer. Bis dahin müssen wir (SchülerInnen) die grauen Zellen entstauben und das Fahrrad aus dem Keller holen. Für sehr viele bedeuten die nächsten Wochen alles oder nichts: Abitur oder lieber einen sicheren Job innerhalb der nächsten vier Jahre? Vor dieser Entscheidung stehen wir Abiturienten des Jahrgangs 2008. Ein guter soll er werden, ein trockener mit vollendetem und traumhaftem Abgang. Einer, an den man sich gerne zurückerinnert.

Bis dahin wollen wir zuerst einmal den ersten Schultag am sanierten Gebäude des Innerstädtischen Gymnasiums Rostock am Goetheplatz zelebrieren. Dieser soll gar keiner werden. Jedenfalls kein gewöhnlicher. Die Ausläufer der Ferien finden Einzug in den Umzug, der von beiden alten (und mittlerweile leider mutwillig beschädigten) Gebäuden in unseren Prachtbau verlaufen soll. Verlaufen soll sich natürlich niemand und dafür gab es schon vor einiger Zeit Informationszettel für die Eltern!!! (*hint* *hint*)

Damit die Prozedur nicht langweilig wird, darf jeder sein Instrument mitbringen. Von der Blechtrommel bis zum Flügel ist alles erlaubt und sogar vom Schulleiter persönlich gewünscht. Wir freuen uns immerhin alle auf den Umzug, nicht wahr?!? Die einzige Bedingung wäre, dass jeder in der Lage sein sollte, sein Instrument alleine zu tragen. Unterstützung kann höchstens bei Freunden beantragt werden, aber auch dafür ist jegliche Gewähr ausgeschlossen.

p.s. Dankt euren LehrerInnen am Montag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag (na gut, nachsitzen muss heutzutage keiner mehr), Montag, ... und erinnert euch an die vielen Kleinigkeiten und großen Gegenstände, die von den alten (nicht Lehrern sondern Gebäuden) ins neue transportiert werden mussten. Es war eine gewaltige Menge Arbeit zu erledigen!

p.p.s. Der Vorschlag, die Schule nach meiner Person zu benennen gilt immer noch. Er wird bisher leider nur von drei SchülerInnen unterstützt. Sie haben es vorgeschlagen (Eigentlich sollte das zensiert sein, ging aus technischen Gründen aber nicht.). Schuld an der teilweise verrückten Aneinanderreihung von Wörtern sind lediglich das Biobuch und ein Mango Lassi... kann ich nur empfehlen - auch das Biobuch!

Kai Budde, 07. 09. 2008, 17:13